So können Sie nach einer Verletzung wieder körperlich aktiv werden

Sie mussten wegen einer Verletzung eine Weile auf der Bank sitzen und jetzt juckt es Sie, wieder in Bewegung zu kommen? Wenn Sie mit voller Kraft so schnell wie möglich zurückspringen möchten, ist dies nicht immer die beste Idee. Das Comeback sollte gut geplant werden und folgende wichtige Schritte beinhalten, damit Sie sich nicht so schnell wieder verletzen.

Sich vom Arzt beraten lassen

Wenn Sie denken, dass Sie für körperliche Aktivitäten bereit sind, sollten Sie sich zunächst mit Ihrem Arzt oder Physiotherapeuten absprechen. Generell sollten Sie erst dann wieder aktiv werden, wenn sich die Steifheit, Schwellungen und Schmerzen stark gebessert haben bzw. nicht mehr gespürt werden. Sollten Sie sich zu früh anstrengen, könnte sich die Verletzung ansonsten verschlimmern und die Genesung länger dauern.

Sich mental vorbereiten

Nachdem Sie vom Arzt und Therapeuten freigesprochen wurden, sollten Sie darüber nachdenken, wie Sie sich verletzt haben und was Sie anders machen können. Tragen Sie die richtige Schutzausrüstung? Haben Sie den eigenen Körper über die persönlichen Grenzen hinausgetrieben? Wurde genug Zeit für Ruhe und Erholung eingeplant? Aus einem Missgeschick kann viel gelernt werden und auf diese Weise verbessern Sie Ihre mentalen Fähigkeiten. Wichtig ist natürlich, weiterhin positiv zu bleiben.

Langsam beginnen

Sie müssen langsam mit der Rückkehr beginnen, um wieder an die Leistung zu kommen, an der Sie vor der Verletzung waren. Demnach ist es empfehlenswert, dass Sie bei etwa 50 % Ihrer Kapazitäten beginnen und diese wöchentlich langsam steigern. Die Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Schmerzsymptome nicht nach jeder oder während jeder Sitzung aufflammen.

Versuchen Sie mit Cross-Training bzw. einer Vielzahl von Aktivitäten möglichst verschiedene Körperteile zu trainieren. Auf diese Weise können Sie fit bleiben, während das verletzte Körperteil wieder zu Kräften kommt. Dies kann Ihnen dabei helfen, sich nicht erneut zu verletzen. Wenn Sie sich z. B. das Knie beim Radfahren verletzt haben, sollten Sie eine schonende Aktivität zu Ihrer Routine hinzufügen. Da kommt beispielsweise das Schwimmen gut infrage.

Auf den eigenen Körper hören

Viel Unbehagen ist abzuraten, aber ein wenig davon ist in Ordnung. Wenn Sie leichte Schmerzen während des Trainings verspüren, kann es dabei helfen, diese zu überwinden, um Ihr Ziel zu erreichen. Sie sollten sich aber sofort besser fühlen, sobald Sie mit dem Training aufhören. Sollte der Schmerz eine Stunde oder länger nach der Übung anhalten, müssen Sie dies als Zeichen dafür wahrnehmen, dass Sie zu weit gegangen sind. Gönnen Sie sich in dem Fall etwas Ruhe, bevor Sie wieder trainieren.